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Fachtagung "Gesund arbeiten - am Puls der Zeit"

In diesem Jahr feiert der RKW-Arbeitskreis "Gesundheit im Betrieb" sein 25jähriges Bestehen. Anlass genug, einen Blick auf die bisherigen Themen und Aktivitäten der Mitglieder zu werfen, aber vor allem aktuelle Fragen  aufzugreifen, die durch die Entwicklungen der letzten Monate für die Unternehmenspraxis an Brisanz gewonnen haben.

Wir laden Sie zu einer virtuellen, interaktiven Fachveranstaltung am 11. November 2020 ein. Treffen Sie Vertreterinnen und Vertreter aus der betrieblichen Praxis, aus Organisationen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Forschung. Diskutieren Sie über neue Entwicklungen und informieren Sie sich über Unterstützungsangebote, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.

Die im Zuge der Corona-Pandemie notwendigen Maßnahmen haben die Betriebe in den vergangenen Monaten sehr geprägt. Vielerorts ist Kurzarbeit notwendig und das "Homeoffice" wurde schlagartig zum Standard. Es galt und gilt immer noch, mit neuen Arbeitszeit-  und Hygieneregelungen umzugehen. Schon verfestigen sich hier und da neu gewonnene Ansätze. Doch was ist gut, was wollen wir im Betrieb bewahren? Worauf müssen wir achten? 

Darauf möchten wir bei unserer Veranstaltung mit Unternehmen und Interessierten Antworten finden. Im Mittelpunkt steht dabei der Austausch unter den Teilnehmenden. Deshalb werden wir neben fachlichen Impulsen in Workshops und Themenräumen viel Zeit zur Diskussion und für gemeinsames Entwickeln bieten. 

Was Sie dafür brauchen? Neugier, Zeit und einen Laptop/Rechner oder ein Smartphone.

Wann: Mittwoch, den 11. November 2020

Zeit: 10.30 - 15.30 Uhr

Wo: virtuell (Konferenztool bigbluebutton)

 

Weitere Informationen und Anmeldung

 

Das Programm

10.30 Uhr

Begrüßung

10.40 Uhr

Impulse der Veranstalter

11.00 Uhr

"Digitale Arbeit gesundheitsförderlich gestalten - Wie kann Technostress vermieden werden?"
Keynote Prof. Dr. Nico Dragano, Düsseldorf

12.30 Uhr

Themenräume I

  • Themenraum 1: Arbeitszeitgestaltung in bewegten Zeiten

  • Themenraum 2: Betriebliches Gesundheitsmanagement heute

  • Themenraum 3: Die Gefährdungsbeurteilung (Psyche) zwischen Küchentisch und Raketenwissenschaft

  • Themenraum 4: Hier bekommen Sie Unterstützung

  • Themenraum 5: „Tour de Corona“ im Team bewältigen – Führen in der Krise

 

14.00 Uhr

Themenräume II

  • Themenräume wie bei Themenräume I
 

15.15 Uhr

Resümee und Verabschiedung

 

Weitere Informationen und Anmeldung

  Neue Broschüre des BMA (23.07.2013)

Handlungshilfe zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement erschienen!

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zum BEM eine neue Broschüre erarbeitet und veröffentlicht.

 

Betriebliche-Eingliederung

  Betriebliches Eingliederungsmanagement bei psychischen Störungen- eine Umfrage (18.02.2011)

Online-Befragung des RKW Kompetenzzentrums zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern bei psychische Erkrankungen ist abgeschlossen und die Publikation bei der Hans Böckler Stiftung verfügbar.

Betriebliches Eingliederungsmanagement bei psychischen Störungen- eine Umfrage (18.02.2011) Mit Maßnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) soll die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit nach längerer Erkrankung gesichert werden. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, welchen Handlungsbedarf betriebliche Akteure sehen und welche Unterstützung sie wünschen. Es wurden eine Online-Befragung durchgeführt und anschließend die Ergebnisse mit einem Expertenkreis diskutiert. An der Befragung nahmen 130 betriebliche Akteure sowie 25 externe Experten teil. Das Ergebnis: BEM ist zwar als Thema angekommen, aber es besteht ein großes Informations- und Umsetzungsdefizit bei kleinen und kleinsten Unternehmen. Kritisch wird der Erfolg der Maßnahmen eingeschätzt: In erster Linie wegen des Fehlens geeigneter Arbeitsplätze. Als weiteres Problem werden „schwierige Eingliederungsfälle“ angegeben, insbesondere bei Mitarbeitern mit psychischen Schwierigkeiten. Die Unternehmen berichten von fehlender Akzeptanz des BEM in solchen Fällen sowohl bei Führungskräften als auch Mitarbeitern. Zwei Drittel der Befragten sehen Verbesserungsbedarf. Möglichkeiten werden in einer verstärkten Hilfe durch externe Einrichtungen vermutet. Die Bedeutung einer verstärkten Kooperation wird durch die Einschätzung unterstrichen, dass ein Drittel der Untenehmen glaubt, in Zukunft mit einer Zunahme psychisch erkrankter Mitarbeiter nicht alleine erfolgreich umgehen zu können.

 

PDF-Datei der Studie

 

Quelle/Urheber: Redaktion BEM

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